Rassismus im deutschen Fußball: Im Fall Tönnies und Schalke 04 sind noch Konsequenzen offen
Es gibt – mal wieder – einen Rassismus-Skandal im deutschen Fußball. Diesmal geht es jedoch nicht um Beleidigungen durch Spieler…
Im Fußballstadion werden gruppenbezogene Menschenfeindlichkeiten wie Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Transfeindlichkeit und Sexismus als Beschimpfungen verwendet. Rechtsextreme Fangruppen und rechtsextreme Hooligans tragen ihre Ideologie in Stadion, um sie auszuleben und rechten Lifestyle zu genießen. Deshalb eignet sich das Fußball-Umfeld aber auch besonders gut für menschenrechtsorientierte Präventionsarbeit.
Es gibt – mal wieder – einen Rassismus-Skandal im deutschen Fußball. Diesmal geht es jedoch nicht um Beleidigungen durch Spieler…
Trotz massiver Polizeipräsenz vor Ort wegen eines Risiko-Fußballspiels gegen „Roter Stern Leipzig“ konnten Neonazis am Sonntagabend ungehindert das „Netzwerk für demokratische Kultur e.V.“ angreifen. Seit einiger Zeit warnen Mitarbeiter*innen vor der Etablierung einer jungen und dynamischen freien Kameradschaft im Ort.
Während eines Fußballspiels zwischen dem SV Naunhof und Roter Stern Leipzig beleidigt ein Gegenspieler einen Leipziger homofeindlich. Roter Stern Leipzig reicht beim Sächsischen Sportgericht Beschwerde ein, doch die sehen darin einfach nur „fußballtypisches“ Verhalten.
Bereits am 06. April 2019 kam es am Chemnitzer Stadion zu einem Überfall von Fans des Chemnitzer FC auf sieben migrantische Mitarbeiter des neuen Stadionsicherheitsdienstes. Jetzt zeigt sich, dass der Vorfall keine „normale“ Auseinandersetzung, sondern ein rassistisch motivierter Angriff war.
Ob zur Weltmeisterschaft oder bei normalen Länderspielen, immer wieder kommt es im Zusammenhang mit Spielen des DFB-Teams zu rassistischen Ausfällen. War das meistens bei Auswärtsspielen oder Turnieren im Ausland der Fall, passierte es diesmal in Wolfsburg. Ein Sportjournalist hat jetzt seine Konfrontation mit rassistischen Fußballfans beschrieben.
Am Montag den 18. März fand in Chemnitz die Beisetzung der rechtsextremen Hooligan-Größe Thomas Haller statt. Rund 1.000 Trauergäste wollten dem Verstorbenen die letzte Ehre erweisen. Der Großteil von ihnen kam eindeutig aus der rechten Szene.
Der Skandal um das Gedenken an den verstorbenen Neonazi-Hooligan und Gründer von HooNaRa Thomas Haller in Chemnitz zieht weitere Kreise.…
Thomas Haller ist gestorben, er war einer der Mitbegründer der Chemnitzer Hooligan-Gruppe „Hooligans Nazis Rassisten“ (HooNaRA). Nicht nur Neonazis trauern um ihren Kameraden – auch der CFC gedachte dem extrem rechten Patron im Stadion. Die Opfer seiner Szene interessiert indessen kaum jemand.
„Agitator“ ist eine deutsche Rechtsrock-Band aus Göttingen. Sie wurde 2004 gegründet, verherrlicht in ihren Texten die NS-Ideologie und hat im…
Auch auf dem Fußballplatz kommt es immer wieder zu Anfeindungen und körperlichen Übergriffen auf jüdische Spieler*innen. Wie kann der Sport darauf reagieren?