25. Verhandlungstag: Halle-Prozess – Das letzte Wort
Der Angeklagte hat das letzte Wort im Prozess: Seine Hasstirade dauert kaum drei Minuten, bevor er die Shoah leugnet und von der Nebenklage unterbrochen wird. Unser Bericht aus dem Gerichtssaal.
Berichte zu Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Halle.
Der Angeklagte hat das letzte Wort im Prozess: Seine Hasstirade dauert kaum drei Minuten, bevor er die Shoah leugnet und von der Nebenklage unterbrochen wird. Unser Bericht aus dem Gerichtssaal.
Der Halle-Prozess neigt sich dem Ende zu, doch die Netzwerke, Ideologie und Radikalisierung des Angeklagten bleiben weitgehend unaufgedeckt. Das kritisieren Überlebende des Anschlags in ihren Plädoyers. Unser Bericht aus dem Gerichtssaal.
Vier Rechtsanwält*innen der Nebenklage hielten am 2. Dezember 2020 ihre Schlussplädoyers. Dabei geht es vor allem um Schuld: Die Schuld des Angeklagten, die Schuld der Familie des Angeklagten und die Mitschuld der Gesellschaft. Unser Bericht aus dem Gerichtssaal.
Der Halle-Prozess neigt sich dem Ende zu: Am 1. Dezember 2020 hielt die Nebenklage ihre ersten Schlussplädoyers. Sie betonte dabei die Online-Vernetzung des Angeklagten – und fand für den Generalbundesanwalt scharfe Worte. Unser Bericht aus dem Gerichtssaal.
Am 19. Verhandlungstag werden zwei Sachverständige vor Gericht geladen: Die Autorin Karolin Schwarz und ein BKA-Beamter. Das sorgt für einen großen Kontrast: Schwarz zeigt den Behörden, wie eine ausführliche Ermittlungsarbeit tatsächlich aussieht. Später sorgt ein Antrag des Verteidigers für Aufruhr: Er will eine Aussetzung des Verfahrens bewirken. Er dürfte allerdings erfolglos bleiben. Unser Bericht aus dem Gerichtssaal.
Am 18. Verhandlungstag im Prozess gegen den rechtsextremen und antisemitischen Halle-Attentäter wird ein psychiatrisches Gutachten vorgestellt. Es macht deutlich: Antisemitismus…
In Köln wurde des antisemitischen Attentats in Halle gedacht. Ein Zivilpolizist erschien in Thor-Steinar-Kleidung.
Sachsen-Anhalts Innenminister Stahlknecht macht Juden und Jüdinnen für den Personalnotstand der Polizei verantwortlich. Ein Jahr nach dem Attentat auf die unbewachte Synagoge in Halle.
Die Überlebenden des Terroranschlags in Halle und die Angehörigen und Freunde der Opfer aus Hanau stehen gemeinsam gegen Antisemitismus und Rassismus.
Wie steht es um die Sicherheit jüdischen Lebens in Deutschland, fast ein Jahr nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle? Was hat sich getan und vor allem, was muss noch geschehen?