Ab heute: Plakatkampagne der Aktionswochen gegen Antisemitismus
Unter dem Slogan „Du Jude! #sowhat?“ startet heute die offizielle Kampagne der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus.
Berichte zu Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Halle.
Unter dem Slogan „Du Jude! #sowhat?“ startet heute die offizielle Kampagne der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus.
Cyber-Nazis, Incels, Antisemiten und Mitglieder der „Atomwaffen Division“ treiben sich nicht nur auf Imagebords wie 4chan herum, auch auf Instagram sind sie erschreckend aktiv. Hier verbreiten sie ihren antisemitischen, rechtsextremen und frauenverachtenden Hass und vernetzen sich dabei. Eine Recherche.
Anderhalb Wochen nach dem Angriff auf die Synagoge in Halle bleiben grundlegende Reaktionen auf den Anschlag holzschnittartig: Staatliche Akteure fordern…
Während in Deutschland auch 2019 noch jeder Attentäter reflexhaft zum „Einzeltäter“ kleingeredet werden soll, trifft und inspiriert sich eine internationale…
„Hello, my name is anon, and I think the holocaust never happened“, says Stephan Balliet into a camera before killing…
Der antisemitische Attentäter von Halle steht mit seiner Tat in der Tradition einer neuen Form des rechten Terrorismus, deren Keimzelle eine von Rechtsextremismus, Antisemitismus und toxischer Männlichkeit geprägte Netzgemeinde ist. Stephan Balliet ist ein Beispiel für die zunehmende „Gamification“ des Hasses.
In Halle gab es einen Terroranschlag auf eine Synagoge und einen jüdischen Friedhof. Ein Mann wurde in einem Döner-Imbiss ermordet. Eine Frau wurde in der Nähe des Friedhofs getötet. Eine Person wurde bisher festgenommen. Die Generalbundesanwaltschaft geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus.
Rund 3.000 Menschen verdarben am Samstag in Halle der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ das geplante Großevent für das Jahr. Eine angemeldete Demo der IB konnte nicht durchgeführt werden. Das geplante Sommerfest im IB-Haus an der Adam-Kuckhoff-Straße fand statt. Unsere Bilder vom gefloppten Event.
Die sogenannte „Identitäre Bewegung“ wollte am Samstag in Halle groß aufmarschieren – daraus wurde nichts. Die „Identitären“ wurden von Gegendemonstrant*innen vor ihrem Hausprojekt eingekesselt, dementsprechend gedrückt war die Stimmung bei den Rechtsextremen.
Am 20 Juli will die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ in Halle demonstrieren. Dagegen regt sich bunter Widerstand. Alle Infos dazu hier.